Furosemid



Furosemid ist ein so genanntes Schleifendiuretikum, das immer dann eingesetzt wird, eine schnelle und intensive Entwässerung erwünscht ist, z.B. bei Bluthochdruck. Furosemid gehört daher zu den stärksten verfügbaren Diuretika. Weltweite Bekanntheit hat Furosemid durch das Markenpräparat Lasix von Aventis bekommen.

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Als Schleifendiuretikum spült es schnell angesammeltes Wasser aus dem Körper, doch dies ist leider nicht der einzige Effekt, der von Furosemid ausgeht. Mitsamt dem Wasser spült Furosemid auch wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Kalium aus dem Körper, was zu ernsthaften Nebenwirkungen führen kann. Gerade dann, wenn Furosemid bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion angewendet wird oder wenn es ein Wettkämpfer benutzt, der kurz vor dem Auftritt noch mittels Diuretika Entwässern möchte. Wer ohnehin schon stark dehydriert ist und mit Hilfe von Furosemid das letzte bißchen Wasser verlieren möchte, wandert über einen schmalen Grad. Einmal davon abgesehen, dass eine zu starke Dehydrierung alles andere als förderlich für die körperliche Gesundheit anzusehen ist, so führt der starke Mineralstoffverlust, der typisch für Schleifendiuretika ist, zu noch mehr Nebenwirkungen. Speziell das Herz ist u.a. auf Kalium angewiesen, fehlt dieses Mineral komplett, können Herzrhythmusstörungen die Folge sein. Im schlimmsten Fall kann eine so drastische Dehydrierung mit Mineralstoffmangel zum Tod führen. Nicht selten mussten Profi-Bodybuilder, die kurz vor einem Auftritt noch mit Hilfe von Furosemid schnell entwässern wollten, an einen Tropf gelegt werden, da die starke Entwässerung ihnen jegliche Kraft aus dem Körper gesogen hatte.
Furosemid Fatburner

Um es auf den Punkt zu bringen: ein so starkes Schleifendiuretikum wie Furosemid hat im Breitensport nichts verloren und die Anwendung sollte lediglich Wettkampf-Athleten vorbehalten sein, die wissen, wie weit sie gehen können. Diese verwenden Lasix bzw. Furosemid haltige Präparate mit Bedacht, zumindest im Optimalfall. Hobbysportler verwenden überwiegend das mildere Diuretikum Spironolacton, besser bekannt als Aldactone.

Dosierungen von 20-80mg Furosemid pro Tag sind üblich, wobei stets mit der geringsten Dosierung begonnen und diese bei Ausbleiben des gewünschten Ergebnisses im Abstand von mehreren Stunden noch einmal mit 20mg Furosemid ergänzt wird. Mehr als 80mg Furosemid pro Tag sind weder notwendig, noch ratsam, gerade in Anbetracht der potentiellen Nebenwirkungen, die von Schleifendiuretika wie Furosemid ausgehen.

Auf dem Schwarzmarkt ist überwiegend das im ersten Abschnitte erwähnte Lasix von Aventis erhältlich. Eine Tablette Lasix mit 20mg Furosemid kostet für gewöhnlich zwischen 0,25 und 1,00 Euro. Lasix ist neben der Tablettenform auch als Injektion erhältlich, jedoch ist von der Injektion von Furosemid nur abzuraten, da die Wirkung hierbei noch schneller und unkontrollierbarer ausfällt.