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Spironolacton
Spironolacton
ist ein kaliumsparendes Diuretikum, ws bedeutet, dass dieses beim
Ausscheiden überschüssiger Flüssigkeit den
Mineralstoff Kalium im Körper zurückhält und
diesen nicht, wie z.B. bei stärkeren Schleifendiuretika wie
Furosemid (Lasix)
üblich, in hohem Maße aus dem
Körper spült. Dies ist aus gesundheitlicher Sicht
gesehen wünschenswert, da Kalium eine große Rolle
bei der optimalen Funktion des Herzens übernimmt.
Spironolacton,
besser unter dem Markennamen Aldactone
bekannt, ist ein Gegenspieler
des körpereigenen Hormons Aldosteron. Je höher die
Konzentration von Aldosteron im Körper, desto mehr
Flüssigkeit wird im Organismus gespeichert. Sinkt das
Aldosteron, beispielsweise durch die Gabe eines Diuretikums wie
Spironolacton, so wird vermehrt überschüssiges Wasser
über die Nieren ausgeschieden. Wünschenswert ist dies
z.B. bei erhöhtem Blutdruck oder Ödemen.
Im sportlichen
Bereich dienen Diuretika wie Spironolacton jedoch
ausschließlich dazu, überschüssiges Wasser
vor einem Wettkampf zu verlieren. Anders als starke Schleifendiuretika
wie Furosemid (Lasix) wirkt Spironolacton hier jedoch nicht binnen
weniger Stunden, sondern benötigt eine lange Anlaufzeit. Als
eher mildes Diuretikum sorgt Spironolacton für eine nur
mäßige, aber stetige, und daher weniger
gefährliche Entwässerung. Wettkampf-Athleten setzen
Spironolacton daher bereits bis zu drei Wochen vor dem geplanten
Auftritt ein, um langsam eine entsprechende Form zu erzielen. Wer mit
dieser dann vor dem Auftritt oder einen Tag zuvor nicht zufrieden ist,
verwendet oft noch zusätzlich Furosemid, quasi als
Notfallmedikament. Verzichtet werden sollte hierbei jedoch tunlichst
auf die übliche Ergänzung mit Kalium mittels
Brausetabletten, da Spironolacton durch dessen Kalium sparende Wirkung
bereits einen recht hohen Spiegel an diesem Mineralstoff aufgebaut hat,
eine zusätzliche Gabe würde den Kalium-Spiegel hier
nur bedenklich erhöhen, was sich, genau so wie ein
Kalium-Mangel, ebenfalls negativ auf die Herzfunktion auswirkt.
Spironolacton
findet aber auch im Hobbybereich Anwendung, überwiegend bei
Frauen und auf Form bedachte Sportler. Damen können mit Hilfe
von Spironolacton einer von Haus aus stärkeren
Wasserspeicherung entgegenwirken und auf Form bedachte Sportler
können ebenfalls einen definierten Look durch die
regelmäßige Anwendung von Spironolacton hinbekommen.
Das bevorzugte Präparat ist hier das bereits erwähnte
Aldactone, welches mit jeweils 25mg, 50mg und 100mg Spironolacton pro
Tablette erhältlich ist. Männliche Anwender, die
Spironolacton ohne parallele Gabe von Steroiden benutzen, tun jedoch
gut daran, Spironolacton trotz dessen geringer Nebenwirkungen mit
Vorsicht zu verwenden, da es die Produktion des männlichen
Hormones Testosteron
hemmt. Wer Steroide verwendet, dem wird dies aller
Wahrscheinlichkeit nach egal sein. Athleten, die jedoch ohne den
Einsatz von Steroiden trainieren, können diesen Negativeffekt
des Spironolacton mit einer gehemmten Testosteron-Produktion und
Muskelmasse- und Kraftverlusten büßen.
Damen, die
Spironolacton verwenden, setzen 50mg pro Tag ein. Männliche
Sportler verwenden zwischen 50 und 150mg Spironolacton pro Tag. Die
Einnahmedauer reicht von wenigen Wochen bis mehreren Monaten. Da die
diuretische Wirkung des Spironolacton eher als mild zu bezeichnen ist
und die Belastung der Nieren dementsprechend gering ausfällt,
sprechen nur wenige Faktoren, wie die zuvor genannte Senkung der
körpereigenen Testosteron-Produktion gegen einen
mehrwöchigen Einsatz von Spironolacton.
Aldactone ist
auf dem Schwarzmarkt eher mäßig gestreut. Wenn, dann
sind vorrangi die griechischen Aldactone-Tabletten mit 50 oder 100mg
Spironolacton pro Tablette erhältlich. Die 50mg
Aldactone-Tabletten kosten ca. 0,25-0,75 Euro; die 100mg
Aldactone-Tabletten liegen bei ca. 0,40-1,25 Euro pro Stück.
Von Aldactone
sind keine Fälschungen bekannt. Mit einem entsprechendem
Rezept vom Arzt ist Aldactone aber auch in jeder der drei
unterschiedlichen Stärken in Apotheken erhältlich.
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