Insulin



Insulin ist eines der stärksten und lebenswichtigsten Hormone. Gebildet wird es in der Bauchspeicheldrüse und ist dafür zuständig, im Blut befindliche Nährstoffe an ihre Zielorte, wie Gehirn, Leber und Muskulatur zu bringen. Ohne Insulin würde kein Nährstofftransport stattfinden und der Körper lebensbedrohlich überzuckern - Schäden an Augen, Nieren, Nerven und Herzen wären unter anderem die Folge.

MK-677 Ibutamoren Wachstumshormon

Eine Krankheit, die in direktem Zusammenhang mit Insulin steht, ist Diabetes, von dem es zwei verschiedene Arten gibt:

Diabetes Typ I
Bei Diabetes Typ I produziert die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr und der Organismus ist auf die exogene Zufuhr in Form von regelmäßigen Insulin-Injektionen angewiesen.

Diabetes Typ II
Bei Typ II Diabetes reagieren die Insulin-Rezeptoren, an die das Insulin andocken muss, um aktiv zu werden, nicht mehr sensibel genug und es muss folgedessen immer mehr Insulin ausgeschüttet werden, um eine Wirkung zu erzielen. Langfristig führt diese Form des Diabetes zu Diabetes Typ I, sofern er unbehandelt bleibt. Insulin-Injektionen sind bei Typ II Diabetes nicht notwendig. Lediglich Medikamente, die die Insulin-Sensibilität der Rezeptoren erhöhen, wie beispielsweise Metformin, werden hier verschrieben. Auch natürliche Nahrungsergänzungen wie Fischöl und Zimt können hier helfen.



Bevor Sie nun weiterlesen, hier eine ernstgemeinte Warnung:

Der Einsatz von exogenem Insulin kann bei Nicht-Diabetikern zu lebensbedrohlichen  Unterzuckerungen führen! Von einer Anwendung wird dringend abgeraten!



Viele Athleten sind der Meinung, dass Insulin nur Resultate in Verbindung mit Wachstumshormon erzielt, doch dies ist definitiv falsch. Bei der Anwendung von Wachstumshormon steigt der Bedarf an Insulin und das Wachstumshormon kann, zumindest dann, wenn es zum Muskelaufbau eingesetzt wird, was ein sehr umstrittenes Thema ist, nur dann optimal wirken, wenn u.a. ausreichend Insulin zur Verfügung steht, jedoch ist Insulin auch ohne Wachstumshormon ein potentes Muskelaufbaumittel.

Da Insulin, wie eingangs erwähnt, den Nährstofftransport u.a. in die Muskulatur erhöht, steigt die Kohlenhydrat- und Proteinanhäufung im Muskel, was schnell zu einem echten Massegewinn führt. Allerdings muss hierbei beachtet werden, dass Insulin auch Nährstoffe in das Fettgewebe befördert, weshalb ein Großteil der Athleten, die Insulin falsch anwenden, schlicht und ergreifend fett, nicht muskulös, werden.

Erfahrene Athleten haben im Laufe der Jahre einen Weg gefunden, um die stark anabole Wirkung des Insulin fast ausschließlich zum Muskelaufbau zu nutzen, ohne dabei an Fettgewebe zuzulegen. Das folgende Schema dient einzig und allein der allgemeinen Information und sollte nicht als Anleitung missverstanden werden. Eine inkorrekte Verwendung von Insulin kann im schlimmsten Fall zum Tod führen! Behalten Sie dies bitte bei der Aufnahme der nachfolgenden Informationen im Hinterkopf!

Es sind drei unterschiedliche Arten von exogenem Insulin erhältlich:
  • Kurzwirksames und ultrakurzwirksames Insulin, welches eine maximale Wirkungsdauer von 8 Stunden besitzt
  • Intermediärwirksames Insulin, welches eine maximale Wirkungsdauer von 24 Stunden besitzt
  • Langfristig wirksames Insulin, welches eine maximale Wirkungsdauer von 36 Stunden besitzt
Dopende Sportler verwenden ausschließlich kurzwirksames, im Optimalfall ultrakurzwirksames Insulin. Letzteres besitzt eine maximale Wirkungsdauer von 3 Stunden, was optimal dazu geeignet ist, ein anaboles Fenster zu schaffen und auszunutzen und parallel dazu die Risiken zu minimieren.

Das anabole Fenster wird im Normalfall direkt nach dem Training geöffnet. In diesem Stadium nimmt der Körper besonders bereitwillig Nährstoffe auf. Ein optimaler Zeitpunkt, um dies mit Hilfe von Insulin weiter auszubauen. Indem man direkt nach dem Training ultrakurzwirksames Insulin injiziert und gleichzeitig eine große Menge an Nährstoffen zu sich nimmt, steigert man zum einen die Kohlenhydratspeicherung, zum anderen die Proteinanhäufung im Muskel, was zwei entscheidende Vorteile mit sich bringt:

Umgehung des natürlichen Glycogenwiederaufbaus
Werden nach dem Training nur Nährstoffe ohne exogenes Insulin zugeführt, werden auf Grund normaler Abläufe im Körper, zuerst die Kohlenhydratspeicher in der Leber gefüllt, erst danach ist die Muskulatur an der Reihe. Werden an diesem Punkt zu wenig Kohlenhydrate zugeführt, kann die Muskulatur leer ausgehen, was den Muskelaufbau und die Regeneration stark beeinträchtigt. Durch die Zufuhr von exogenem Insulin wird dieses Gesetz gebrochen und zuerst die Muskulatur mit Kohlenhydraten versorgt. Dies sorgt für eine immens beschleunigte Regeneration - einer der Gründe, warum Sportler, die mit Insulin dopen, fast täglich mit Volldampf trainieren können.

Schnelle Versorgung der Muskulatur mit Protein/Aminosäuren
Nach einer Insulininjektion zugeführte Nährstoffe wandern direkt dorthin, wo sie den für Sportler optimalsten Nutzen entfalten: in die Muskulatur. Werden nach einer Insulin-Injektion Aminosäuren zugeführt, so gelangen diese auf direktem Wege in die Muskulatur. In Kombination mit der stark beschleunigten Kohlenhydratladung erreicht der Anwender nun den Optimalstatus: die Muskulatur füllt sich mit Kohlenhydraten und zeitgleich findet mit Hilfe der zugeführten Aminosäuren ein Muskelaufbau statt.

Die Kohlenhydrate- und Aminosäurenzufuhr nach einer Insulin-Injektion ist denkbar einfach, hierfür eignet sich ein Mixgetränk aus 500ml Wasser, 75-100g einfachen Kohlenhydraten und 50-75g freien Aminosäuren, alternativ dieselbe Menge an isoliertem und optimalerweise bereits hydrolisiertem Whey-Protein. Dieses Getränk wird direkt nach der Insulin-Injektion verzehrt. Eine Stunde danach folgt eine Mahlzeit mit gleichen Mengen Nährstoffen, jedoch in fester Form (z.B. Steak mit Reis). Auf Fett wird innerhalb des Wirkungsspektrums des Insulin vehement verzichtet, da dieses direkt ins Fettgewebe eingebaut würde. Ausschließlich Kohlenhydrate und Protein/Aminsäuren werden während der Wirkungsdauer des Insulin zugeführt, dies führt zum gewünschten Muskelaufbau, ohne gleichzeitig Fett aufzubauen.

Während der Wirkungsdauer des Insulin werden folgende Sicherheitsregeln beachtet:
  • Es wird nicht geschlafen, da hierdurch eine eventuelle Unterzuckerung nicht bemerkt und ein lebensbedrohlicher Zustand eintreten kann
  • Es sind stets ausreichend einfache Kohlenhydrate zur Hand, um im Falle einer Unterzuckerung schnellstmöglich reagieren zu können
  • Es ist im Optimalfall immer eine zweite Person zugegen, die vom Gebrauch des Insulin weiß und im Notfall Maßnahmen ergreifen kann
  • Es werden, besonders während der ersten Anwendungen, halbstündliche Blutzuckertests durchgeführt
  • Es wird ausschließlich ultrakurzwirksames, maximal kurzwirksames Insulin verwendet
  • Direkt nach der Insulin-Injektion findet eine Nährstofferstversorgung in Form eines Kohlenhydrat-/Protein-/Aminosäuren-Getränks statt
Das beachten dieser Regeln minimiert das Gefahrenpotential des Insulin zwar, täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass dieses Hormon eines der gefährlichsten überhaupt ist.

Hobbysportler, die Insulin trotz genannten Gefahrennpotentials verwenden, injizieren dies lediglich einmal an Trainingstagen, während Wettkampf-Sportler aich an Nicht-Trainingstagen Insulin injizieren, oftmals bis zu dreimal am Tag.

Die maximale Injektionsmenge an Insulin beträgt 5-20 Internationalen Einheiten, wobei stets mit der geringsten Dosierung begonnen wird, um die eigene Reaktion hierauf feststellen zu können. Regelmäßige Blutzuckermessungen sind besonders in der Anfangszeit der Insulin-Anwendung wichtig. Das bekannteste Insulin-Präparat nennt sich Humalog und wird von der Arzneimittelfirma Lilly angeboten.